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XP Mode und Netzlaufwerke


Veröffentlicht von MOS-Computer GbR am 08.06.2012

 

 

Situation:

Bei einem Kunde wurde das komplette Büro umgerüstet und alle Clients auf Windows 7 x64 umgestellt. Der Kunde hat allerdings noch eine sehr alte Software im Einsatz, die u.a. DOS benötigt und maximal mit Windows XP läuft. Das Auslagern der Software auf ein NAS stellte kein Problem dar. Auch war die Software mittels XP Mode unter 7 x64 wunderbar zu nutzen.

Einziges Manko: Die Software, die auch an mehreren Arbeitsplätzen verwendet wird, wird über ein Netzlaufwerk gestartet. Über den XP Modus stehen die Netzlaufwerke meist aber erst mit etwas Verzögerung zur Verfügung, so dass ein direktes Starten der Software meist mit einem Fehler fehlschlug. Fuhr man den XP Mode komplett hoch, meldete sich an und startet dann die Software lief alles wunderbar. Allerdings sollte die Software ja nicht erst mühsam über das Anmelden an der VM gestartet werden, sondern eben elegant, direkt, via XP Mode.

 

 

Problemlösung:

Nach einigem Versuchen, hat sich der folgende Ansatz als der Beste und zuverlässigste herausgestellt: Die Software wird über ein kleines Script gestartet, das wie folgt aussieht:

 

ping -n 3 127.0.0.1 >nul
net use s: /del
net use s: \\192.168.xxx.xxx\Verzeichnis /USER:user pw
ping -n 3 127.0.0.1 >nul
dir s:
start /D Software.exe /Parameter
exit

 

Mit den PINGs wird eine Wartezeit von (hier) 3 Sekunden erreicht. Dies kann indviduell angepasst werden. Danach wird das Netzlaufwerkverbunden und zur Sicherheit noch etwas Zeit eingeräumt. Um sicher zu gehen, dass das Netzlaufwerk dann auch wirklich aktiv geschaltet ist, wird ein Verzeichnislisting ausgegeben. Danach wird die Software mit den entsprechenden Parametern gestartet.

Man kann das Ganze sicher auch eleganter, schöner und anders gestalten, nur hat sich diese Methode als absolut zuverlässig erwiesen.

Problem gelöst.

 

 

 

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