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iMac legt SBS 2011 lahm


Veröffentlicht von MOS-Computer GbR am 26.06.2015

Zur Vorgeschichte:

Der SBS 2011 eines Kunden lief seit etlichen Jahren ohne größere Auffälligkeiten. Plötzlich, aus nicht erkennbaren Grund, schoss sich der Server spät Abends weg: Lokale Anmeldung war nicht mehr möglich und ein Zugriff via Netzwerk wurde verweigert. Anmelden an der Domain mittels Client wurde mit Hinweis auf den Benutzerprofildienst verweigert und nur ein lokales Profil geladen.

Das Protokoll des SBS 2011 zeigte keine Auffälligkeiten oder plötzlich auftauchende Fehler.

Der Server war eben nicht mehr nutzbar und es blieb als letzte Lösung nur der Hardreset. Danach lief wieder alles, bis zum späten Abend. Dann ging das gleiche Spiel von vorne los.

Am Server selbst wurden keine Änderungen (Updates, Patches, etc.) vorgenommen, so dass das Verhalten aus heiterem Himmel leichte Rätsel aufgab.

 

 

Auf Fehlersuche:

Nach etwas Recherche stellte sich herraus, dass ein neuer Mieter (Bürogemeinschaft) eingezogen war. Dieser hatte einen iMac, der von einem fremden Dienstleister eingerichtet wurde. Er hängte sich an die vorhandene Strippe des ehemaligen Mitarbeiters, der zuvor das Büro inne hatte.

Warum auch immer war der Kunde der abwegigen Meinung, dass das doch kein Problem sei und der neue Mieter ja eh keinen Zugriff auf irgendwelche Daten hätte, bzw. ja nur einen Zugang zum Internet nutzen würde. Klar.

 

Auf den iMac und dessen Einstellungen bestand leider keinen Zugriff.

 


Die Lösung:

Schon allein aus Sicherheit und Prinzip heraus, wurde der iMac erst einmal mittels VLAN separiert.

 

Siehe da: Das Problem war umgehend gelöst und der SBS lief wieder so, wie er sollte.

 

Wieso, weshalb, warum, das war mangels Zugriff auf das Gerät und den Dienstleister, der ihn eingerichet hat, leider nicht auszumachen. Warum der SBS darauf so allergisch reagierte (offensichtlich immer dann, wenn der iMac ausgeschaltet wurde), bleibt auch eine gute Frage.

 

Wäre das Vorgehen im Vorfeld abgesprochen und die Netze direkt separiert worden, wäre das Verhalten wohl niemals aufgefallen.

 

Ohne sich weiter damit zu befassen: Ganz klar ein Fall aus der Kuriositätenkiste.

 

 

 

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